Mehr Sicherheit für jugendliche im Kreis Herford

Landratskandidatin Dorothee Schuster präsentiert Fifty-Fifty-Taxi

07.09.2020
Gemeinsam für mehr Sicherheit im Kreis Herford, v.r.n.l: Landratskandidatin Dorothee Schuster, Noel Schuppenat, Charlene Janzen und Kornelia Darracott von Konni`s Spenger Taxi, und Fraktionsvorsitzender Michael Schönbeck
Gemeinsam für mehr Sicherheit im Kreis Herford, v.r.n.l: Landratskandidatin Dorothee Schuster, Noel Schuppenat, Charlene Janzen und Kornelia Darracott von Konni`s Spenger Taxi, und Fraktionsvorsitzender Michael Schönbeck

Kreis Herford. Auch wenn in der aktuellen Corona-Situation noch nicht an ein typisches Nachtleben gedacht werden kann, präsentiert die Landratskandidatin der CDU, Dorothee Schuster, gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Michael Schönbeck und Noel Schuppenat von der Jungen Union ein Konzept für mehr Sicherheit im ländlichen Raum. „Wir schauen hier ein Stück weit in die Zukunft, aber nach vorne schauen ist ebenso wichtig, wie die Bewältigung der aktuellen Lage.“, begründete Schuster ihre Initiative.
 

„Bei uns im ländlichen Raum ist es immer wieder problematisch in der Nacht, nach einem Clubbesuch nach Hause zu kommen. Busverbindungen existieren meistens nicht.“, beschreibt Schuppenat ein häufiges Problem. „Berichte über Unfälle nach Discobesuchen haben dazu geführt, dass wir uns überlegt haben, wie wir die ÖPNV-Lücke kurzfristig schließen und junge Menschen davon abhalten können bei Fahrern zuzusteigen, die unter Umständen nicht mehr fahrtüchtig sind.“, erläuterte Schönbeck, „Dabei sind wir auf das Konzept der Fifty-Fifty-Taxis gestoßen.“.

Das Fifty-Fifty-Taxi ist ein Konzept, welches seinen Ursprung in Mecklenburg-Vorpommern hat. Dort existiert es bereits seit 1998. Das Konzept sieht vor, dass eine nächtliche Taxifahrt zu 50% bezuschusst wird, aufgrund des großen Erfolgs dieses Konzepts haben inzwischen etliche Landkreise dieses Konzept aufgegriffen.
 
„Als Landrätin will ich erfolgreiche Ideen aus anderen Regionen auch hier bei uns umsetzen. Es ist wichtig über den eigenen Tellerrand zu schauen.“, gerade in der Zeit nach Corona sehe man hier auch eine zusätzliche Komponente, neben der gesteigerten Sicherheit für junge Menschen, „Wie in vielen Bereichen, leidet auch das Taxigewerbe unter der aktuellen Situation. Wenn wir mit dieser Maßnahme neben der Sicherheit auch die heimischen Taxi-Unternehmen fördern, so ist das doppelt gut.“, so Schuster weiter.
 
„Um nicht am Bedarf vorbei zu diskutieren, war es uns wichtig auch in den direkten Dialog mit den Adressaten zu treten.“, berichtete Schönbeck, „Mit der Jungen Union haben wir ein Ohr an den jungen Menschen. Uns war es aber auch wichtig zu wissen wie Taxi-Unternehmen dieses Konzept finden.“
 
„Wir stehen dieser Idee sehr offen gegenüber. Sicherlich bräuchten auch wir einen gewissen Vorlauf um dies umzusetzen, aber wenn wir einen Beitrag für mehr Sicherheit im Kreis Herford leisten können, dann freut uns das.“ unterstützt Kornelia Darracott von Konni’s SpEnger Taxi diese Initiative.
 
Hinsichtlich der Finanzierung will man neben Mitteln des Kreises auch Spenden gewinnen, „Andere Landkreise haben gezeigt, dass das möglich ist.“, zeigte sich Schuster zuversichtlich.
„Um solche und andere Ideen umzusetzen, benötigen wir Mehrheiten, dafür werben wir noch bis zum Wahltag.“, stellte Schönbeck klar, „Unser Programm für mehr WIR im Kreis Herford wird die Blaupause unserer künftigen Arbeit.“ Weitere Informationen und das übrige Programm sind auf www.dorotheeschuster.de zu finden.